Es bietet sich gelegentlich an, mit einem Fraktalgenerator Grafiken zu erstellen, die keine Fraktale sind. Hierzu werden eigene Formeln verwendet (ebenso ist die Verwendung eingebauter Formeln mit an sich unbrauchbaren Parametern möglich), die dann vom Programm in gewohnter Weise iteriert werden — die graphische Erscheinung entsteht dabei durch einige Experimente mit den verschiedenen Algorithmen zur Einfärbung von Fraktalen und eine geschickt gewählte Palette. Die Ergebnisse können durchaus ansprechend aussehen, wie die folgenden drei Beispiele verdeutlichen:
Normalerweise färbe ich die hier veröffentlichten Fraktale ja eher „konservativ“ ein, also das Innere in einer festgelegten Farbe, während das Äußere in Farbstreifen die jeweilige Iterationstiefe bis zum Erreichen der Abbruchbedingung anzeigt. Aber die hier für die Nicht-Fraktale verwendeten anderen Algorithmen können auch den allzu vertrauten Fraktalen aus der Julia-Menge oft ein überraschend neues Leben einhauchen:
Wer einen Fraktalgenerator auf seinem Computer installiert hat, sollte sich wirklich immer wieder einmal die Zeit für ein paar Experimente mit dem Funktionsumfang des Programmes nehmen. Es ist oft überraschend, was in den „altbekannten“ Fraktalen wirklich für eine Formfülle und Schönheit steckt.




Verfasst von 124c41 
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